Stefanies Träume

Stefanies Träume

Stefanie hat Albträume, seit sie sich erinnern kann. Das legt sich mit der Zeit, hatte ihre Mama gesagt und zwei Jahre lang waren sie tatsächlich weggeblieben. Aber seit ein paar Wochen waren sie wieder da, diese Träume mit einer noch nie da gewesenen Wucht.

Keine normalen Albträume, sondern ihre besonderen, die die Zukunft zeigten. Mama hatte sie deswegen schon zu einem Doktor gebracht, einem Spezialisten fürs Gehirn. Dort musste sie in einen seltsamen Stuhl sitzen und eine Kappe mit Kabeln aufsetzen. Um ihre Hirnströme zu messen, sagten sie.

Es sei alles normal, meinte der Doktor, er wüsste auch nicht, was es mit Stefanies Träumen auf sich hatte. Er konnte sie weder erklären, noch konnte er helfen, dass sie verschwanden. Träume kommen und gehen, hatte er gesagt. Es sei normal, dass Menschen träumen, aber nur die wenigsten erinnerten sich am Morgen daran.

Das half Stefanie nichts. Sie wollte einfach nicht mehr solche Sachen träumen. Angefangen hatte es damals, als ihr Bruder diesen Unfall im Freibad hatte. Da träumte sie in der Nacht zuvor, dass er ertrinke.

Sie müssen registriert sein, um diese Inhalte zu sehen. Hier geht es zum Ihrem Account.

Kommentare sind geschlossen.