DD 62

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George starrte auf den Bildschirm. Wenn diese Angaben stimmten, hätten sie gerade noch zwei Stunden Zeit. Das würde knapp werden.

Er rannte los, die schmale Leiter vom Dachzimmer hinab, polterte die Treppe hinunter und knallte die Türe zur Küche auf.

„Schnell! Komm mit! Wir müssen einkaufen!“, schrie er Eva an.

Seine Frau ließ den Teller fallen, den sie gerade spülte. Er zersplitterte und ließ einen Keramikregen auf den Fußboden niedergehen. „Sag mal, spinnst du?“, fragte sie, nachdem sie sich von dem Schreck erholt hatte.

„Er kommt! Wir haben nur noch zwei Stunden.“ George packte ihr Handgelenk und zerrte sie hinaus.

„Wer kommt?“

„Ich erklär’s dir unterwegs. Jetzt beeil‘ dich! Wir müssen noch Vorräte kaufen.“ Er hielt immer noch ihr Handgelenk umklammert und dirigierte sie hinaus zum Auto.

„Warte, ich will mir wenigstens noch Schuhe anziehen.“

„Dazu ist keine Zeit. Komm jetzt endlich.“ Er bugsierte sie zum Jeep, stieg ein und startete den Motor. Sobald Eva ihre Türe zugezogen hatte, drückte er heftig aufs Gas. Der schwere Wagen schoss los und ließ Kies von der Auffahrt aufspritzen.

„Also, wir sind unterwegs. Jetzt erklärst du mir auf der Stelle, was das ganze Theater soll“, sagte Eva.

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